Maltherapie – Ausdrucksmalen.
Wie bei der Kunsttherapie geht es auch bei der Maltherapie nicht um Ästhetik.
Der Unterschied zum breit gefächerten Feld der Kunsttherapie besteht darin, dass wir uns in den maltherapeutischen Begegnungen ausschließlich mit dem Malen beschäftigen. Es wird spontan gemalt, ohne vorgegebene Themen, ohne Anregungen. Es geht um Malerei  als Aktion, nicht um eine Botschaft.
Die Konzentration auf den schöpferischen Akt, die Versenkung ins spontane Tun hat unterstützende Wirkung für Menschen jeglichen Alters. Das Herstellen eines Bildes, das nicht kritisiert oder gedeutet wird, kann zur Selbstachtung beitragen und hilft, zur Kreativität zurückzufinden.
Es wird im Stehen gemalt und mit Farben experimentiert. Der ganze Körper mit allen Sinnen wird beansprucht. So kann der eigene Ausdruck gefunden werden. Farben, Formen und Gesten treten an die Stelle der verbalen Kommunikation. Der Malprozess als solcher hat heilende Wirkung.
Beeinflusst ist meine Vorgehensweise auch durch die Gespräche und Erfahrungen mit Arno Stern, dem Begründer des „Mal-Orts“ in Paris.
Es kann sowohl alleine als auch in kleinen Gruppen von 4 Personen gearbeitet werden. Für Interessierte biete ich regelmäßig Kurse an.

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